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© copyright by Patrik Aeschbacher, Dive & Travel
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© copyright by Aquacat Bahamas
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Reiseziel
Aufgereiht wie kostbare Juwelen erstreckt sich die Kette der rund 700 Inseln, unbewohnten Eilanden und großen Felsen über eine Fläche von 240'000km2 des klaren tropischen Meeres an der Spitze der Karibik. Die Bahamas-Inseln bedecken insgesamt eine Landfläche von knapp 14'000km2, die hauptsächlich aus flachen Korallen-Inseln mit nur ein paar wenigen sanft gewölbten Hügeln bestehen. Der höchste Punkt des gesamten Archipels liegt bei gerade mal 63 Metern. Abgesehen von der ähnlichen Topographie, ist der Charakter jeder einzelnen Insel ebenso einzigartig wie die individuellen Persönlichkeiten der 300.000 Menschen, die hier leben. Und so werden auch die Ferien, die Ihr hier geniesst, etwas ganz Besonderes sein. Der Name „Bahamas“ kommt übrigens aus dem spanischen „baja mar“, was flaches Wasser bedeutet. Nichtsdestotrotz haben die Bahamas Anstoss zum drittgrössten Korallenriff der Erde.
Anreise
Mit täglichen Linienflügen via der USA (am einfachsten via Miami), oder mit Direktflügen von London nach Nassau, sind die Bahamas, mehrmals pro Woche, einfach und relativ schnell erreichbar. Zusätzlich zu den drei internationalen Flughäfen Nassau, Grand Bahama und Exumas verfügen die Bahamas über ein grosses Netz an Inlandflügen und rund 57 nationale Flughäfen. Mit den „Bahamas Fast Ferries“ (Schnellfähren) sind auch Tagesausflüge zwischen Nassau und Harbour Island oder Nord Euleuthera möglich. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, private Kleinflugzeuge oder Schiffe für Transfers oder Ausflüge zu chartern.
Klima & beste Reisezeit
Die erfrischendste Zeit für einen Aufenthalt auf den Bahamas, ist von September bis Mai, mit Temperaturen von 21 bis 27°C. Dabei ist es auf den nördlichen Inseln durchschnittlich ca. 5°C kälter, als auf den südlichen Inseln. Während des restlichen Jahres ist es etwas wärmer. In den Sommermonaten ist aber mit einer höheren Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 27 bis 29°C zu rechnen. Nachts sind die Temperaturen allgemein 5 bis 7°C kühler. Die Wassertemperaturen variieren zwischen 24°C im Februar und 29°C im August.
Geographie
Auf den Bahamas gibt es keinen einzigen Fluss. Sämtliche Inseln bestehen aus Kalziumkarbonaten, die hauptsächlich von den Korallenbewohnern produziert werden. Rund 5% des weltweiten Korallenbestandes sind in den Gewässern der Bahamas zu finden.
Der Lucayan Nationalpark auf Grand Bahama Island ist das weltweit grösste, zusammenhängende Unterwasserhöhlen- und Kavernensystem. Mit beeindruckenden Sichtweiten von teilweise über 60 Metern, gehört das Meerwasser der Bahamas definitiv zu den klarsten Wassern der Erde. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass eine spezielle Algenart, die auf Licht angewiesen ist, nirgendwo auf der Welt tiefer im Meer gefunden wurde als auf den Bahamas.
Bimini Island ganz im Norden ist nur rund 80 Kilometer von Florida entfernt. Der Mount Alvernia, auf Cat Island, ist mit 63 Metern der höchste Punkt der Bahamas. Die Bahamas sind Brutstätte für 109 Vogelarten, vor allem aber Inagua gilt als Birdwatcher-Paradies schlechthin und beherbergt die weltweit grösste Kolonie westindischer Flamingos (über 60‘000 Vögel).
Kultur
Über die Jahrhunderte hat jede neue Bevölkerungsgruppe, die sich auf den Bahamas angesiedelt hat, die Kultur der Inseln mit ihren jeweils typischen, ganz verschiedenen Hintergründen, Traditionen und Überzeugungen geprägt. Nur so konnte es zu dieser einzigartigen, buntgemischten Gesellschaft mit vielfältigen Lebensstilen werden, die es heute ist.
Die Inseln der Bahamas haben am 10. Juli 1973 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangt und dies wird alljährlich am bahamaischen Unabhängigkeitstag gefeiert. Als Mitglied des Britischen Staatenbunds pflegen die Bahamas eine symbolische Verbindung zu Großbritannien, und viele britische Bräuche sind heute noch tief im Alltag der Bevölkerung verankert.
Aber auch Kunst und Musik spielen im Leben der Bahamaer eine wichtige Rolle und viele drücken ihre Kreativität durch farbenprächtige Kunst, mitreissende Musik und ausgelassene Tänze aus. Die einheimische Kunst ist von einer markanten Originalität, sehr plakativ, in leuchtenden Farben gestaltet und die Musik ist tief in den Herzen der Menschen verwurzelt. So ist die Luft stets von afrikanischen Rhythmen, karibischem Calypso, englischen Volksliedern und den Klängen des einzigartigen Bahamas-"Goombay" erfüllt. „Goombay“ stammt aus der Bantu-Sprache und bedeutet Rhythmus. Es bezieht sich auf die mit Ziegenfell bezogenen Trommeln, die den wiederkehrenden rhythmischen Takt erzeugen, der dem typischen Bahamas-Musikstil "Rake and Scrape" zugrunde liegt. Die Goombay-Musik ist in der Zeit der Sklaverei entstanden. Die laute und stürmische Version der Goombay-Musik wird alljährlich beim berühmten "Junkanoo"-Festival zu Besten gegeben, wo die Teilnehmer der Paraden völlig losgelöst ihre Tänze präsentieren. Neben den regelmässigen Festival-Anlässen erachten viele Menschen die religiösen Hymnen als höchsten Ausdruck bahamaischer Kultur. Die Melodien ähneln den, während der Loyalisten-Zeit, auf den Bahamas eingeführten amerikanischen Sklavenliedern. Ebenso typisch für die einheimische Kultur sind die Gospel-Gesänge, die vom rhythmischem Klatschen und spirituellen Tänzen begleitet in fast allen Kirchen, ausser den strengsten, stattfinden.
Essen & Trinken
Die Küche der Bahamas ist alles andere als fade oder gar langweilig. Würzig, delikat, raffiniert und einzigartig mit lokalen Zutaten zubereitet, ist die bahamaische Kochkunst mehr vom amerikanischen Süden beeinflusst als jede andere karibische Küche. In den Restaurants der Bahamas sind nahezu alle internationalen Spezialitäten auf der Speisekarte zu finden, in den vielen einheimischen Restaurants werden aber auch köstliche Speisen der Region und stets frischer, regionaler Fisch zu vernünftigen Preisen angeboten.
Frischer Fisch hat eine große Bedeutung in der bahamaischen Küche und Meeresfrüchte gelten allgemein als Grundnahrungsmittel der Bahamas. Typisch ist die sogenannte "Conch" (wird "Konk" ausgesprochen), eine Art grosser Meeresschnecke mit festem, weißem, samtigem Fleisch; eine beliebte Zwischenmahlzeit besteht aus gekochtem Fisch mit Maisgrütze und für eine weitere lokale Spezialität wird Fisch mit Sellerie, Zwiebeln, Tomaten und verschiedenen Gewürzen gedünstet. Zu vielen Gerichten werden Straucherbsen und Reis mit Gewürzen, Tomaten und Zwiebeln gereicht, eine in der ganzen Karibik als "Peas 'n' Rice" bekannte Beilage. Für die sogenannte „Souse“, eine in der Karibik und den Bahamas typische Suppe, werden Wasser, Zwiebeln, Limonensaft, Sellerie, Paprikaschoten und Fleisch ohne jegliche Verdickungsmittel gekocht.
Sowohl alkoholische, als auch nicht-alkoholische Getränke sind auf den Bahamas eine hoch entwickelte Spezialität. Jede Bar rühmt sich mit ihrer ganz eigenen, speziellen Kreation von Rum-Punsch. Die grösste Bedeutung in der breiten Palette der Cocktails hat aber der Bahama Mama. Kalik, das regionale Bier der Bahamas, ist ungewöhnlich leicht und wird gut gekühlt serviert, um die Hitze des Tages wegzuspülen. Ein Drink namens "Switcher" wird aus lokalen Limonen hergestellt und man sagt, es gibt kein besseres Zitrusgetränk. Das Lieblings-Erfrischungsgetränk der Einheimischen ist aber das Kokosnuss-Wasser - nicht zu verwechseln mit der reichhaltigen, fetten Kokosnuss-Milch - gemixt mit süßer Milch und Gin.
Einreisebedingungen
Für Bürger der Schweiz, Deutschland, Österreich: Gültiger Reisepass, min. 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig.


Reise via USA: Für Bürger der Schweiz, Deutschland, Österreich: Gültiger biometrischer Reisepass, min. 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig. Für alle Reisende die visumfrei einreisen, ist eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic System of Travel Authorization – ESTA) erforderlich. Diese ist nur mit biometrischen Pass möglich und kann bis 72 Std. vor Einreise via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ gegen eine Gebühr von USD 14.- eingeholt werden.
Impfvorschriften & Reisemedizinische Beratung
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfehlungen über nicht obligatorische Impfungen findet man z.B. unter www.safetravel.ch
Sicherheit & Informationen des EDA
Wir verweisen an dieser Stelle auf die aktuellen Informationen des Bundesamtes für auswärtige Angelegenheiten unter www.eda.admin.ch oder vergleichbare Seiten im Ausland: www.auswaertiges-amt.de, www.fco.gov.uk, und www.travel.state.gov
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